Die ganze Welt ist Bühne

Shakespeare-Theaterkurs ab 7. März an der vhs FreiburgVHS_FR

Um Shakespeare wirklich zu erleben, muss man seine Werke spielen, nicht nur lesen!

Ben Crystal (Britischer Shakespeare-Experte).

Shakespeare's Globe, London (2015) - Foto: Pete Le May
Shakespeare’s Globe, London
Foto: Pete Le May

Wir lernen die Welt Shakespeares kennen und erspielen sie uns!

Ausgewählte Texte, Szenen, Dialoge, Monologe werden gemeinsam untersucht und praktisch umgesetzt. Durch Schauspiel-, Wahrnehmungs- und Körperübungen bekommen sie die Möglichkeit sich Shakespeares Werk selbst zu erspielen. Wir entdecken auf spielerische Art den Reichtum und die Lebendigkeit seiner Stücke, seiner Figuren und seiner Sprache. Es geht darum, sich mit Spaß und Kreativität seinen Werken anzunähern und zu verstehen, warum Shakespeare 400 Jahre nach seinem Tod immer noch einer der meistgespielten Dramatiker ist.

Diesen Kurs kann ich individuell für Ihre Bedürfnisse gestalten und zeitlich anpassen! Ich biete den Kurs an für Schulen, Schauspieler, Nicht-Schauspieler, Shakespeare-Interessierte, -Liebhaber, etc.

Das war 2016

Mein kleiner kreativer Jahresrückblick

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Wenn ich zurückblicke auf das Jahr 2016, war es schauspielerisch gesehen ein ruhiges Jahr. Ich bin den Projekten nachgegangen, zu denen ich aus vollem Herzen ‚JA‘ sagen konnte oder die mir soviel Geld brachten, dass ich nicht ‚Nein‘ sagen konnte. 😉

Durch diese Pause ist meine Spielfreude zurückgekehrt, die ich Anfang des Jahres schon verloren glaubte, meine Lust, meine Neugier, Texte und Figuren zu ergründen. Aber es kam auch Gelassenheit dazu, Vertrauen in die Schöpferkraft und darauf, dass immer etwas kommt! Es gab Momente, die ich erleben durfte, Menchen, denen ich begegnet bin, mit denen ich arbeiten durfte, die mir gezeigt haben, dass ich meinen Beruf, die Schauspielerei von Herzen liebe und mich wohl nichts so sehr erfüllt, mich so ganz sein läßt und mich so an meine Grenzen bringt, wie diese Arbeit. Dafür bin ich sehr dankbar!

zunftscheueriAnfang des Jahres wurde improvisiert mit Freistil, Morde begangen und aufgeklärt bei DinnerKrimis, mit denen das Jahr auch enden wird.

Leidenschaftlich und verrückt ging es weiter mit ‚Émilie und die Formeln des Glücks‘ in der Kumedi in Riegel – zwei unvergessliche Abende. Die Probe dafür werde ich auch nie vergessen, da ich mir dabei in meiner Unbeherrschtheit einen Zahnstocher in die Hand gerammt habe.

Mit drei genialen Jazzmusiker haben wir bei Lyrik & Jazz ein Universum erschaffen, gejammt und  ich habe gelernt, ‚egal, wie es läuft, genauso soll es sein‘. Die literarisch-musikalische Zeitreise ‚Wovon man schweigen muss, darüber kann man Briefe schreiben‘ hat die Zuschauer im Wallgraben Theater und in der Maja-Bühne berührt.

2016 hat sich eine ganz neue Tür für mich geöffnet. Die vhs gab mir die Chance, mein angesammeltes Wissen über das Theaterspielen, über Shakespeare an Menschen weiterzugeben und ich möchte sagen, es hat mir so großen Spaß gemacht, dass ich mich auf die Möglichkeiten freuen, diesen Bereich weiter auszubauen.

Ich habe das Gefühl, gute und richtige Entscheidungen getroffen zu haben, auch wenn sie nicht immer einfach waren.

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Danke an alle, die 2016 mit dabei waren! ♥

 

A Tribute to Shakespeare – Teil III

'Er erfüllt alles mit pulsierendem Leben.' Peter Ackroyd

William Shakespeare – Sonett 138 (Deutsch & English)

‚When my love swears that she is made of truth,
I do belive her, though I know she lies,
That she might think me some untutor’d youth,
Unlearned in the world’s false subtleties.
Thus vainly thinking that she thinks me young,
Although she knows my day are past the best,
Simply I credit her false-speaking tongue:
On both sides thus is simple truth suppress’d.
But wherefore says she not she is unjust?
And wherefore say not I that I am old?
O, love’s best habit is in seeming trust,
And age in love loves not to have years told.

Therfore I lie with her, and she with me,
And in our faults by lies we flattered be.‘